DESIGNPREISE SETZEN PRODUKTEN DIE KRONE AUF

Jedes Jahr vergibt die Stiftung Rat für Formgebung den German Design Award für Produkte mit hervorragendem Design. Für die Bereiche Office und Stationery gab es eine ganze Reihe von Auszeichnungen – eine Auswahl finden Sie auf den nächsten Seiten.

Mit gutem Design punkten die Hersteller gleich mehrfach, zeigt eine aktuelle Studie des Softwareanbieters Adobe zur Bedeutung von Design: Für fast zwei Drittel der Deutschen gibt gutes Design den Ausschlag beim Kauf von Produkten. Stehen zwei gleichwertige Alternativen zur Auswahl, würden sich über 60 Prozent für das besser gestaltete entscheiden. Mit gutem Design können die Hersteller höhere Preise durchsetzen: Demnach hat fast die Hälfte der Befragten im vergangenen Jahr mindestens einmal einen Mehrpreis für ein Produkt oder einen Service mit gutem Design bezahlt. Und: Langfristig fördert gutes Design die Kundenbindung: 58 Prozent erklärten in der Umfrage, dass gutes Design ihre Loyalität zur Marke fördert. In der Studie „State of Create: 2016“ untersuchte Adobe in den USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und Deutschland die Bedeutung von Kreativität und Design. Die Deutschen sind besonders designaffin: 81 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass es wichtig für Unternehmen ist, sich auf gutes Design zu konzentrieren.

Spezielles Verfahren zur Nominierung
Eine Fachjury aus Professoren, Designern, Architekten und Kommunikationswissenschaftlern beurteilt jedes Jahr für den Rat für Formgebung Produkte, die von Trendscouts für den German Design Award vorgeschlagen und dann von den Herstellern eingereicht worden sind. In der Summe waren es diesmal mehr als 4050 Einreichungen aus 50 Ländern, die von den Mitgliedern der Jury „live“ begutachtet wurden. Der Rat für Formgebung ist die auf Bundesebene verankerte Einrichtung zur Designförderung in Deutschland.
„Kontinuierlich scouten unsere Experten die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Gestaltung, denn zur Teilnahme laden wir nur solche Produkte ein, die nachweislich durch ihre innovative gestalterische Qualität herausragen“, hebt Andrej Kupetz, der Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung, die Besonderheit des Nominierungsverfahrens hervor. 1953 war der Rat für Formgebung als Stiftung gegründet worden – auf Initiative des Deutschen Bundestages vom Bundesverband der Deutschen Industrie und einigen führenden Unternehmen. Unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die Förderung des Designs als künstlerisch bedeutsamer Bestandteil der angewandten Kunst und Kultur und die Durchführung von Aktivitäten wie Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Seminaren und Publikationen. Dem Stifterkreis des Rat für Formgebung gehören aktuell über 220 in- und ausländische Unternehmen an.

HÜBSCHER GEHEIMNISHÜTER
Der „Manhattan HighBack“ von SMV stellt sich lauten Kulissen entspannt entgegen. Mit seinem dreiseitigen hohen Umbau schirmt er Geräusche ab und erlaubt sogar in öffentlichen Räumen diskrete Gespräche. Er kombiniert modernes Design mit geräusch- und brandhemmender Funktion. Nach eigenem Farbwunsch bezogen und mit elektrischen Anschlüssen ausgestattet, passt er sich an jedes Umfeld an. Als Einzelsessel oder 1,5-, 2- oder 3-Sitzer lässt sich das Sitzmöbel zu kleinen und großen Sitzinseln zusammenstellen. So lassen sich entspannte Ruhezonen und Rückzugsorte in geschäftigen Bereichen schaffen. Design: Björn Mylius

MODULARES SITZWUNDER
Gute Ideen können so einfach sein! „4six“ von SMV versteckt sich nicht hinter Schnickschnack, sondern zeigt, was sie kann. Die robuste Konstruktion aus Holz und Aluminium kombiniert modernes Industrie-Design mit bestechender Natürlichkeit. Klare Linien, schlanke aber kräftige Beine aus Multiplex sowie dünne Sitzflächen aus gebogenem Aluminium geben der Sitzbank ihre individuellen aber markanten Züge. In nur wenigen Handgriffen lässt sie sich vom Hocker zur Bank mit oder ohne Lendenlehne umfunktionieren. Durch den simplen und doch genialen Aufbau spart die modulare Bank Ressourcen, Platz und Kosten. „4six“ macht Spaß: Optisch, technisch und nachhaltig. Design: beslerberti

Artikel: Cebra 08-2016 und PBS 12-2016

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